Expert: 7 tips om een beroerte voorkomen

Die Folgen eines Schlaganfalls reichen daher weit über das Krankenhaus hinaus. Er verändert oft den Alltag des Patienten. Auch Partner, Kinder und andere Angehörige sind betroffen. Deshalb ist Prävention mindestens genauso wichtig wie die Behandlung.

Ältere Menschen sind besonders gefährdet.

Ein Schlaganfall kann grundsätzlich jeden treffen. Er tritt jedoch deutlich häufiger bei älteren Menschen auf. Professor Loos bezeichnet ihn daher in erster Linie als Alterskrankheit. Bei über 60-Jährigen zählt er zu den häufigsten Todesursachen.

Dies liegt unter anderem daran, dass die Risikofaktoren mit dem Alter zunehmen. Ältere Menschen bewegen sich oft weniger als früher. Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte treten ebenfalls häufiger auf. Genau diese Faktoren erhöhen das Schlaganfallrisiko erheblich.

Herzrhythmusstörungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Durch Abnutzungserscheinungen kann der Herzrhythmus unregelmäßig werden. Dadurch können sich leichter Blutgerinnsel bilden.

Diese Blutgerinnsel können über das Blut ins Gehirn gelangen. Dort können sie ein Blutgefäß verstopfen. In diesem Moment kommt es zu einem Schlaganfall. Deshalb ist es so wichtig, Herzprobleme ernst zu nehmen.

Älterwerden bedeutet jedoch nicht automatisch, dass man einen Schlaganfall erleidet. Schließlich lassen sich viele Risikofaktoren beeinflussen. Durch einen gesünderen Lebensstil kann man das Risiko deutlich senken. Laut Loos ist ein Großteil der Schlaganfälle sogar vermeidbar.

Das sind gute Neuigkeiten. Es bedeutet, dass Sie Ihre Gesundheit selbst in der Hand haben. Kleine Veränderungen können langfristig einen großen Unterschied machen. Besonders, wenn Sie rechtzeitig damit beginnen und dabei bleiben.

So reduziert man das Risiko

Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall. Tückisch ist, dass man ihn oft nicht bemerkt. Man kann daher jahrelang mit hohem Blutdruck leben. Deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig.

Bluthochdruck kann durch Bewegungsmangel, Stress und Übergewicht verursacht werden. Auch Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum können eine Rolle spielen. Darüber hinaus kann eine hohe Salzzufuhr den Blutdruck erhöhen. Einige Schmerzmittel können ebenfalls einen Einfluss haben.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist ebenfalls ein wichtiger Schritt. Raucher haben ein deutlich höheres Schlaganfallrisiko. Auch Passivrauchen kann dieses Risiko erhöhen. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte sich gut vorbereiten.

Professionelle Hilfe kann hierbei einen großen Unterschied machen. Denken Sie an die Beratung durch Ihren Hausarzt, einen Coach oder ein Programm zur Raucherentwöhnung. Aufhören ist nicht immer einfach. Dennoch ist es eine der besten Entscheidungen für Ihre Blutgefäße.

Auch Cholesterin verdient Beachtung. Der Körper benötigt Cholesterin, doch zu viel „schlechtes“ Cholesterin ist gefährlich. Insbesondere LDL-Cholesterin kann Probleme verursachen und zur Verengung der Blutgefäße beitragen.

Eine mediterrane Ernährung kann zu einem gesünderen Cholesterinspiegel beitragen. Dazu gehört der Verzehr von viel Gemüse, Obst, Nüssen und Vollkornprodukten. Auch Öle und fetter Fisch passen in diese Ernährungsweise. Verarbeitete Lebensmittel und große Mengen Fleisch sollten hingegen eingeschränkt werden.

Reicht eine Ernährungsumstellung allein nicht aus, kann ein Arzt Medikamente verschreiben. Dies ist nicht immer notwendig, aber manchmal ratsam, insbesondere bei einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein Arzt kann beurteilen, was erforderlich ist.