Ich muss sagen, ich war noch nie der Typ für Wundermittel. Diese ganzen Versprechungen im Internet – „Trink dies, mach das, und dein Bauch schmilzt dahin wie Butter in der Sonne.“ Aber manchmal, nach der dritten Woche, als ich in den Spiegel schaute und dachte: „Verdammt, Helene, irgendetwas muss doch passieren …“, fing ich an nachzudenken. Mein Bauch wurde nicht kleiner, mein Nacken war immer noch steif, meine Arme waren weicher, meine Hosen enger. Und dann, eines Abends, setzte ich mich aufs Sofa, nahm mein Handy, bewegte mich ein bisschen – und dann kam wieder so ein Brief mit dem Ingwerwasser. Darin stand irgendwas von: „Trink zwei Gläser am Tag, und dein Bauchfett schmilzt in zwei Wochen!“ Da dachte ich, ich gewinne morgen im Lotto. Aber trotzdem … ich kriege es einfach nicht aus dem Kopf.
Am nächsten Morgen, als ich einkaufen ging, nahm ich ein Stück Ingwer mit. Ein kleines, knackiges Stück, das neben der Wurzel lag, und ich dachte: „Ach komm, kostet ja nicht viel, probier’s mal.“ Zuhause googelte ich, wie man Ingwerwasser zubereitet – ich hatte keinen Plan. Also, da stand: Ingwer schälen (ich fluchte beim ersten Mal, Schälen ist echt nervig, aber gut), in Scheiben schneiden, Wasser aufkochen, Ingwer dazugeben, kochen lassen. Okay, gemacht. Dann ließ ich es etwas ziehen und abkühlen – und roch zum ersten Mal daran. Wow, ich sag’s euch, der Geruch ist echt scharf, als würde er einem direkt durch die Nase ziehen. Also probierte ich es, es brennt ein bisschen, aber … interessant.
Also dachte ich, okay, ein bisschen Zitrone schadet nicht, also gab ich einen Tropfen hinein. Honig auch, aber nicht zu viel, ich wollte ja abnehmen und keinen Zucker dazugeben. Also trank ich es – ein Glas morgens, ein Glas mittags.
Und weißt du was? Nach drei oder vier Tagen merkte ich, dass ich mich leichter fühlte. Nicht, dass mein Bauch sofort verschwunden wäre, aber irgendwie… weniger aufgebläht. Mein Mann fragte sogar: „Was machst du denn in der Küche? Es riecht anders…“ Und dann erzählte ich ihm, was ich trank – er lachte und sagte: „Na, mal sehen, ob du nächste Woche mit deinem Wundermittel im Fernsehen bist.“ Er sah mich aber auch neugierig an, als ich ihm erzählte, dass Ingwer nicht nur beim Abnehmen hilft, sondern auch gut für die Gelenke, den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und sogar entzündungshemmend ist. Ich glaube, das wusste ich vorher nicht – aber je mehr ich darüber las, desto mehr dachte ich: „Warum eigentlich nicht?“
Also habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht – jeden Morgen ein Glas Ingwerwasser vor dem Kaffee. Und manchmal auch mittags, je nachdem, was mir besser passte. Ich habe sogar bemerkt, dass ich weniger Hunger hatte, was ja durchaus sinnvoll ist.
Und dann, nach zwei Wochen, merkte ich wirklich, dass mein Bauch… nun ja, er war nicht ganz weg, aber er war kleiner. Meine Hosen ließen sich leichter anziehen und irgendwie wirkte alles fester. Meine Rückenschmerzen waren weg – ich weiß nicht, ob es am Ingwer lag, aber es war so. Ich fühlte mich besser und war nachmittags auch nicht mehr so müde. Und mein Mann? Er wollte es auch probieren. Also kochte ich einen größeren Topf, damit es für uns beide reichte.
Und die Kinder? Anfangs fanden sie es seltsam, aber als ich Honig und etwas Apfelsaft dazugegeben habe, mochten sie es auch nicht. Nicht jeden Tag, aber manchmal.
Wenn Sie es also noch einmal versuchen möchten, so wie ich es jetzt tue:
Zutaten:
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.