Blutend und verängstigt unterschreibt eine Frau die Papiere für einen Notkaiserschnitt, um ihre ungeborenen Drillinge zu retten, während ihr grausamer Ehemann sein Handy ausschaltet, um mit seiner ersten Liebe eine Torte anzuschneiden.

Blutend und verängstigt unterschreibt eine Frau die Einwilligung zu einem Notkaiserschnitt, um ihre ungeborenen Drillinge zu retten, während ihr herzloser Ehemann sein Handy ausschaltet, um mit seiner ersten Liebe eine Torte anzuschneiden. Als er schließlich ins Krankenhaus zurückkehrt, erstarrt er, als eine Krankenschwester ihm sagt: „Sie ist vor vier Tagen gegangen. Ist sie nicht zu Hause?“

Um 14:17 Uhr legte eine Krankenschwester das Einverständnisformular auf Emily Carters zitternden Bauch, da der Nachttisch bereits voll war. Das Blut war durch das Handtuch unter ihren Hüften gesickert. Die Monitore gaben ein unregelmäßiges, zitterndes Geräusch von sich; drei schwache Herzschläge flackerten wie aufgescheuchte Vögel über den Bildschirm.

„Mrs. Carter“, sagte Dr. Naomi Patel mit beherrschter Stimme, trotz der Dringlichkeit in ihren Augen, „wir müssen jetzt einen Notkaiserschnitt durchführen. Baby B ist in Not. Die Nabelschnur von Baby C ist abgeklemmt. Zögern könnte uns alle drei teuer zu stehen kommen.“

Emily hatte einen schmerzhaft trockenen Mund. Sie blickte auf den leeren Stuhl neben ihrem Bett, wo ihr Mann hätte sitzen sollen. Mark hatte gesagt, er gehe kurz hinaus, um „schnell zu telefonieren“. Vierzig Minuten waren vergangen.

‘Ruf ihn nochmal an’, flüsterte Emily.